Mai

30.05.2008

Diesen Monat hätte ich es ja beinahe vergessen überhaupt mal etwas zu schreiben. Allerdings liegt dies nicht daran, dass nichts passiert wäre, sondern eher im Gegenteil. Es war so viel, dass ich kaum am Computer war.

Nun aber werde ich den vergangenen Monat etwas zusammenfassen.

Zuerst einmal hatte ich Anfang Mai Besuch. Darja, eine andere deutsche Austauschschülerin war für ein Wochenende hier. Zusammen waren wir im Tallinner Zoo und haben die Altstadt Tallinns unischer gemacht.

Am 8. Mai machte ich mit meiner Klasse eine "Ekskursion" mal wieder in die Tallinner Altstadt. Eigentlich war es eine verlagerte Kunststunde, denn eigentlich sollten wir uns mit der Architektur beschäftigen. Anschliessend gönnte ich mir noch einen Strandspaziergang, da das schöne Wetter dazu einfach nur einlud.

Am 9. Mai begann dann unsere YFU Fahrt nach Lettland. An jenem Tag aber erreichten wir Lettland noch nicht, sondern wir fuhren ins Setumaa und besuchten dort ein Freilichtmuseum über das Leben der Setu(ein slawischer Volksstamm, die im Südosten Estlands leben). Wir übernachteten auch in der Gegend. Am nächsten Tag, dann aber ging es rüber nach Lettland, nach Riga. Bevor wir jedoch Riga erreichten, machten wir einen Zwischenstop an einer Sommerrodelbahn. Angekommen in Riga beuschten wir ein riesiges Selbstbedienungsrestaurant mit dem Namen "Lidu" um uns zu stärken. Am Nachmittag erkundetetn wir dann zusammen mit den Austauschschülern die in Lettland sind Riga. Am Sonntag ging es dann auch schon wieder zurück nach Estland. Aber auch diesmal machten wir wieder einen Zwischenstop, dieses mal war es in Pärnu, denn das schöne Wetter verleitete mal wieder etliche den Strand aufzusuchen. Anschliessend ging es noch nach Rapla zu Bettinas Gastfamilie wo an diesem Tag auch ein Treffen für Gastfamilien stattgefunden hatte.

Die nächsten Tage waren eher unspektakulär. Bis zum letzten Wochenende. An diesem fuhre ich zusammen mit meiner Klasse in die Nähe von Rapla um dort ein Wochenende zu verbringen. Allen in allem war es ganz amüsant, vor allem das Karaoke singen bis morgens um 3. An einem Tag gingen wir auch im Moor wandern. Dort gab es aber keine befestigten Pfade, sondern man lief dirket durch das Moor und musste dementsprechend darauf achten wo man hintrat. Einige sind aber dennoch etwas eingesunken. Ein Junge aus meiner Klasse versank soagr bis zu den Knien, bevor er von anderen wieder herausgezogen wurde.

Nun war aber auch schon die letzte Schulwoche und das Gefühl das Abschieds rückt etwas näher, zumindest wenn sich die Lehrer von einem verabschieden, so ist dies schon ein recht komisches Gefühl.

Montag ist aber der richtige letzte Schultag und ich blicke ihm erlich gesagt mit gemischten Gefühlen entgegen. So ein Jahr (oder eben fast ein Jahr) kann ganz schön schnell vergehen.